Interview mit BenVentures: CM Modelagent über die Agentur und den Alltag von Models #backstage
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Ein Podcast-Interview kann mehr verraten als jede Agentur-Website — und genau das ist hier passiert. Modelagent Stephan saß 45 Minuten lang im Studio bei Ben Hammer von BenVentures, sprach über den echten Alltag hinter den Kulissen von CM Models und stellte sein Buch „The Model Book“ vor. Was dabei herauskam, ist ein offener Blick auf eine Branche, die von außen glamourös wirkt und von innen vor allem eines ist: harte Arbeit mit klaren Regeln.
Was Stephan im Interview wirklich gesagt hat
Das Gespräch bei BenVentures war kein Hochglanz-Promo-Termin. Ben Hammer stellte direkte Fragen — und Stephan antwortete ohne Marketingsprech. Themen wie Castings, Absagen, der Unterschied zwischen seriösen und unseriösen Agenturen sowie die häufigsten Fehler von Bewerberinnen und Bewerbern wurden offen diskutiert. Wer sich fragt, was eine seriöse Modelagentur von einer dubiosen unterscheidet, bekommt im Interview konkrete Antworten statt vager Hinweise.
- 45 Minuten echtes Branchen-Insider-Wissen
- Keine PR-Floskeln, sondern klare Aussagen
- Direktes Q&A-Format mit Ben Hammer
- Thema: Agentur-Alltag und „The Model Book“
Das Buch „The Model Book“ — was steckt drin?
„The Model Book“ ist kein Ratgeber im klassischen Sinne. Es ist ein strukturiertes Werk für alle, die verstehen wollen, wie die Modelbranche wirklich funktioniert — von der ersten Bewerbung bis zum gebuchten Job. Stephan erklärt darin unter anderem, welche Voraussetzungen für Models wirklich entscheidend sind und welche Mythen sich hartnäckig halten, obwohl sie längst überholt sind. Besonders wertvoll: Das Buch geht auch auf Nischen ein — wer wissen möchte, wie man als Curvy Model Fuß fasst oder ob Modeln auch nebenberuflich realistisch ist, findet konkrete Antworten.
- Strukturierter Einstieg für Anfänger
- Nischen wie Plus Size und Nebenberuf
- Branchen-Insider-Perspektive aus erster Hand
Der Agentur-Alltag bei CM Models — was wirklich passiert
Viele denken, eine Modelagentur vermittelt einfach hübsche Gesichter. Die Realität sieht anders aus: CM Models arbeitet täglich daran, Talente weiterzuentwickeln, passende Jobs zu matchen und die Außendarstellung jedes Models zu schärfen. Stephan beschreibt im Interview, wie ein typischer Arbeitstag aussieht — von der Sichtung neuer Bewerbungen über Casting-Koordination bis hin zu Produktionsbegleitung.
„Wir suchen keine perfekten Gesichter. Wir suchen Menschen, die bereit sind, an sich zu arbeiten — der Rest ist handwerklich lernbar.“ — Stephan, CM Models
Casting und Auswahl: So entscheidet die Agentur wirklich
Ein Casting bei CM Models folgt klaren Kriterien, die nichts mit Zufallsgefühlen zu tun haben. Ausschlaggebend sind Ausstrahlung, Lernbereitschaft, Zuverlässigkeit und — je nach Segment — die körperlichen Voraussetzungen. Wer sich auf ein Casting vorbereitet, sollte wissen: Die ersten 90 Sekunden entscheiden. Keine Modelmappe? Kein Problem beim Erstkontakt — aber spätestens vor dem ersten Booking braucht jedes Model eine professionelle Modelmappe für das Casting.
- Ausstrahlung schlägt perfekte Maße
- Pünktlichkeit ist ein K.o.-Kriterium
- Mappe vor dem ersten Booking Pflicht
- Erste 90 Sekunden sind entscheidend
Mindestgröße, Maße, Segmente — was wirklich zählt
Wer glaubt, ohne 1,75 m keine Chance zu haben, denkt zu eindimensional. Stephan macht im Interview klar: Es gibt heute mehr Segmente als je zuvor. Die klassischen Model-Maße und Voraussetzungen gelten für High-Fashion und Laufsteg — aber nicht für Commercial, Fitness, Curve oder Kids. Wer die Mindestgröße einer Modelagentur nicht erfüllt, sollte gezielt nach einer Modelagentur ohne Mindestgröße suchen oder das Segment wechseln.
| Segment | Mindestgröße (ca.) | Hauptmarkt |
|---|---|---|
| High-Fashion / Runway | 1,75 m (Frauen) | Paris, Mailand, NYC |
| Commercial / Katalog | ab 1,65 m | Deutschland, Europa |
| Curvy / Plus Size | ab 1,68 m | International wachsend |
| Fitness / Sport | keine feste Grenze | Digital, Print |
| Große Größen (XS/XXL) | variabel | Spezialkunden |
Geld, Gebühren und die böse Frage: Wer zahlt wen?
Stephan spricht im Interview das Tabuthema direkt an: Gebühren. Eine seriöse Agentur verlangt kein Geld von Bewerberinnen und Bewerbern — weder für Aufnahme, noch für Portfolios oder Schulungen, die Voraussetzung für die Vermittlung sind. Wer trotzdem zahlen soll, sollte sofort die Reißleine ziehen. Alles Wichtige dazu steht im Artikel ob eine Modelagentur Geld verlangen darf — die Antwort ist kurz: nein. Ebenso wichtig: Eine Modelagentur ohne Gebühren verdient ausschließlich durch Provision, wenn ein Model gebucht wird. So funktioniert das Modell — und nur so.
- Keine Zahlung vor dem ersten Job
- Provision nur bei erfolgter Buchung
- Kosten für Mappe: Eigenleistung möglich
- Schulungspflicht als Gebührentrick: Warnsignal
Was verdient ein Model wirklich?
Zahlen werden im Interview nicht geschönt. Einsteiger verdienen bei redaktionellen Jobs oft wenig bis gar nichts — dafür bekommen sie Credits, Tearsheets und Sichtbarkeit. Der echte Verdienst beginnt bei Advertising-Kampagnen, Katalogen und Exklusiv-Deals. Wer mehr wissen will, findet eine realistische Aufschlüsselung im Artikel was ein Model verdient. Dort wird auch erklärt, warum Nebenberufler andere Erwartungen haben sollten als Menschen, die Modeln als Vollzeit-Karriere planen.
Standorte, Märkte und internationale Chancen
CM Models ist nicht an einen Standort gebunden — das betont Stephan ausdrücklich. Wer in einer Großstadt lebt, hat logistische Vorteile, aber kein Monopol auf gute Jobs. Die Modelagentur in Berlin, die Modelagentur in Hamburg und der Markt rund um Model werden in Frankfurt bedienen unterschiedliche Kundensegmente. Wer ambitioniert ist, schaut früher oder später über Deutschland hinaus: Model werden in London oder Model werden in New York sind für gut vorbereitete Talente realistische Ziele.
Wer den Laufsteg anstrebt, sollte die wichtigsten Termine kennen: Die Big 4 Fashion Weeks — New York, Paris, Mailand und London — sind die Sprungbretter für internationale Karrieren. Für den deutschsprachigen Einstieg bleibt die Fashion Week Berlin der relevanteste Heimmarkt.
- Standort: Vorteil, kein Muss
- International möglich ab gesicherter Basis
- Big 4 als Karriere-Meilensteine verstehen
So bewirbst du dich richtig bei CM Models
Stephan gibt im Interview einen klaren Tipp: Bewerb dich nicht irgendwie — bewerb dich richtig. Wer wissen will, wie man eine Modelagentur anschreibt, sollte den Artikel lesen, bevor er auf „Senden“ drückt. Und wer die Bewerbung direkt starten will: Über das Bewerbungsformular von CM Models geht das in wenigen Minuten — ohne Vorkenntnisse, ohne Mappe, direkt und verbindlich.
- ☐ Natürliche Fotos in gutem Licht erstellen
- ☐ Kleidung schlicht halten (kein Overstatement)
- ☐ Körpermaße korrekt angeben
- ☐ Kein übertriebenes Make-up bei Erstbewerbung
- ☐ Kontaktdaten vollständig und aktuell
- ☐ Kurzes, ehrliches Motivationsschreiben
- ☐ Formular vollständig ausfüllen (kein Feld leer)
Häufige Fragen zum Interview und zur Bewerbung
Muss ich schon Erfahrung haben, um mich bei CM Models zu bewerben?
Nein. CM Models nimmt ausdrücklich auch unerfahrene Talente unter Vertrag — vorausgesetzt, Ausstrahlung, Motivation und Grundvoraussetzungen stimmen. Erfahrung ist trainierbar, Persönlichkeit nicht. Wer die Schritte zum Model kennt, geht strukturierter in die Bewerbung.
Welche Körpergröße brauche ich mindestens für CM Models?
Das hängt vom Segment ab. Für High-Fashion gelten klassische Werte ab 1,75 m für Frauen. Für Commercial, Curvy oder Fitness gibt es keine harte Grenze nach unten. Wer unsicher ist, sollte sich trotzdem bewerben — die Agentur entscheidet nach Gesamtbild, nicht nach einem einzelnen Wert. Mehr dazu im Artikel über Model werden in großen Größen.
Kostet eine Bewerbung bei CM Models etwas?
Nein. Die Bewerbung ist kostenlos, die Aufnahme ist kostenlos, und die Agentur verdient ausschließlich durch Provision bei erfolgreich vermittelten Jobs. Wer im Bewerbungsprozess aufgefordert wird, Geld zu bezahlen, sollte das als klares Warnsignal werten.
Wie lange dauert es von der Bewerbung bis zum ersten Job?
Im Durchschnitt dauert es drei bis sechs Monate vom ersten Kontakt bis zur ersten bezahlten Buchung — vorausgesetzt, Portfolio, Mappe und Grundtraining sind abgeschlossen. Wer sich gezielt auf Laufsteg und Catwalk spezialisiert, braucht oft zusätzliche Trainingszeit. Schneller geht es bei Commercial-Jobs, wo natürliche Ausstrahlung mehr zählt als technisches Können.
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