New Face Fotoshoot: Ella, Artur & San Diego Behind The Scenes

Ein Portfolio-Shooting bei einer echten Modelagentur ist kein Lifestyle-Event mit Ring-Light und Instagram-Filter. Es ist Arbeit — präzise, schnell und mit klarem Ziel: Bilder, die buchen. Was hinter den Kulissen passiert, wenn New Faces wie Ella, Artur und San Diego Pooth vor die CM-Kamera treten, zeigt dieses Behind-the-Scenes mehr als jeder fertige Portfolio-Shot jemals könnte. Wer verstehen will, wie professionelles Modeln wirklich funktioniert, bekommt hier einen ungeschönten Blick in den Maschinenraum der Modelbranche.

Warum das CM New-Face-Shooting kein normales Fotoshooting ist

Die meisten angehenden Models glauben, ein Shooting bedeutet: hinsetzen, lächeln, fertig. Die Realität sieht anders aus. Beim New-Face-Shooting geht es darum, innerhalb kürzester Zeit verwertbare Bilder zu produzieren — Bilder, die Kunden überzeugen, Booker begeistern und das Potenzial eines Models greifbar machen. Wer die Voraussetzungen fürs Modeln kennt, weiß: Ein gutes Gesicht allein reicht nicht. Die Kamera muss es auch sehen können.

Bei CM Models bedeutet das konkret: Das Shooting folgt einem strukturierten Ablauf, der auf jahrelanger Erfahrung basiert. Jede Einstellung hat einen Zweck. Jeder Look erzählt etwas über die Vielseitigkeit des Models. Wer die einzelnen Schritte zum Model werden bereits gegangen ist und jetzt ins Shooting kommt, steht an einem echten Wendepunkt — denn ab hier entscheiden Bilder, nicht Worte.

Was Ella, Artur und San Diego mitgebracht haben

Alle drei New Faces kommen mit unterschiedlichen Voraussetzungen ins Shooting. Ella bringt eine natürliche Leichtigkeit vor der Kamera mit, die sich nicht lernen lässt — sie ist einfach da. Artur arbeitet präziser, hört genau auf die Anweisungen des Fotografen und setzt sie technisch sauber um. San Diego Pooth, Tochter von Verona und Franjo Pooth, bringt Medienerfahrung mit — aber auch den Druck, sich beweisen zu müssen.

Was alle drei gemeinsam haben: Sie kennen ihre Maße und Voraussetzungen als Model genau, haben ihre Unterlagen vorbereitet und wissen, dass dieses Shooting der Beginn von etwas Echtem ist. Der Unterschied zu einem privaten Fotoshooting? Hier wird nicht geschönt. Was die Kamera zeigt, ist das, womit die Agentur arbeitet.

Der Ablauf eines professionellen New-Face-Shootings

Ein strukturierter Blick hinter die Kulissen zeigt: Jedes professionelle Shooting folgt einer klaren Timeline. Improvisation kostet Zeit und damit Geld. Die folgende Übersicht zeigt, wie ein typischer Shooting-Tag bei einer Modelagentur strukturiert ist:

Phase Dauer Inhalt
Briefing 15–20 Min. Konzept, Looks, Erwartungen klären
Hair & Make-up 30–60 Min. Stylistin bereitet jedes Model vor
Shooting Block 1 45–60 Min. Clean Shots, natürliche Looks
Outfit-Wechsel 10–15 Min. Zweiter Look, andere Stimmung
Shooting Block 2 45–60 Min. Editorial-Stil, mehr Ausdruck
Review & Auswahl 20–30 Min. Erste Selektion mit dem Booker

Diese Struktur gilt unabhängig davon, ob es sich um Models handelt, die den klassischen Mindestgrößen einer Modelagentur entsprechen, oder ob Models in großen Größen oder Curvy Models gecastet werden. Der Prozess ist derselbe — der Fokus liegt immer auf Authentizität und Vielseitigkeit.

Was hinter den Kulissen wirklich passiert

Zwischen den Shooting-Blöcken entstehen die eigentlich interessanten Momente. Ella diskutiert mit der Stylistin, welcher Look ihre Stärken besser herausarbeitet. Artur bekommt ein direktes Feedback vom Fotografen — nicht immer einfach zu hören, aber immer wertvoll. San Diego nutzt die Pausen, um an ihrem Ausdruck zu arbeiten und die Anweisungen des Shootings zu verinnerlichen.

Genau diese Momente sind es, die aus New Faces echte Models machen. Wer das Casting bei CM Models schon hinter sich hat, weiß: Die Agentur sucht keine perfekten Posen. Sie sucht Menschen, die lernbereit sind und unter Druck liefern.

Was ein Portfolio-Bild leisten muss

Ein Bild in der Modelmappe hat eine einzige Aufgabe: Es muss innerhalb von Sekunden kommunizieren, dass dieses Model buchbar ist. Kunden, Fotografen und Kreativdirektoren entscheiden blitzschnell. Das bedeutet, dass jedes Bild technisch sauber, emotional lesbar und visuell stark sein muss — gleichzeitig.

Was gute Portfolio-Bilder auszeichnet:

  • Klare Lichtsetzung ohne Ablenkung
  • Natürlicher Ausdruck statt Pose
  • Verschiedene Stimmungen pro Mappe
  • Saubere Haare, Haut und Styling
  • Mindestens ein starkes Editorial-Bild
  • Ganzkörper- und Close-up-Shots

Wer seine Modelmappe fürs Casting noch aufbaut oder überarbeiten möchte, sollte diese Punkte als Grundlage nehmen. Eine gute Mappe öffnet Türen — und ein schwaches Bild schließt sie wieder.

Der Unterschied zwischen Anfänger- und Profi-Shots

Beim Behind-the-Scenes-Vergleich wird schnell deutlich, was Erfahrung bewirkt. Ein unerfahrenes Model kämpft mit der Kamera — es zeigt, was es denkt, dass es zeigen soll. Ein erfahrenes Model hört auf den Fotografen, reagiert auf Licht und Raum und bringt sich selbst mit. Das ist der Kern dessen, was beim Casting vorbereiten so entscheidend ist: nicht die perfekte Pose üben, sondern lernen, präsent zu sein.

„Die besten Bilder entstehen nicht, wenn das Model perfekt ist — sie entstehen, wenn das Model aufgehört hat, perfekt sein zu wollen.“

Was New Faces vor und nach dem Shooting wissen sollten

Ein Shooting ist kein Endpunkt, sondern ein Startpunkt. Wer bei einer seriösen Modelagentur unter Vertrag ist, wird merken: Das Shooting ist der erste Baustein einer längeren Entwicklung. Die Bilder werden für das Composite Card verwendet, in Online-Portfolios eingebettet und an Kunden weitergeleitet.

Was viele New Faces nicht wissen: Eine gute Agentur verlangt keine Gebühren für das Shooting. Wer sich fragt, ob eine Modelagentur Geld verlangen darf, oder nach einer Modelagentur ohne Gebühren sucht, sollte sich vorab informieren. Seriöse Agenturen verdienen durch erfolgreiche Buchungen — nicht durch Vorleistungen der Models.

Checkliste: So bereitest du dich auf dein New-Face-Shooting vor

  • ☐ Haut mindestens drei Tage vorher pflegen
  • ☐ Nägel kurz und sauber (keine auffälligen Farben)
  • ☐ Haare frisch gewaschen, keine Stylingprodukte
  • ☐ Basic-Outfits mitbringen (Weiß, Schwarz, Nude)
  • ☐ Gut schlafen — Augen und Haut zeigen es
  • ☐ Auf nüchternen Magen kein intensives Training
  • ☐ Pünktlich erscheinen — Puffer einplanen
  • ☐ Offen für Feedback bleiben
  • ☐ Handy auf lautlos — volle Konzentration

Wer nebenberuflich modeln möchte, sollte zusätzlich den Tagesablauf entsprechend planen und genug Erholungszeit einkalkulieren. Ein Shooting nach einer Nachtschicht liefert selten gute Ergebnisse.

Was Ella, Artur und San Diego über die Branche lernen

Modeln bedeutet nicht nur schöne Bilder — es bedeutet auch, eine Karriere zu verstehen. Wer wissen möchte, was ein Model verdient, wird schnell merken: Die Spanne ist enorm. New Faces starten oft mit kleineren Jobs, bauen ihre Mappe auf und entwickeln sich schrittweise. Entscheidend ist, welche Agentur hinter einem steht.

Ob jemand über eine Modelagentur in Berlin, eine Modelagentur in Hamburg oder als Model in Frankfurt startet — die Grundregeln sind überall dieselben. Wer international träumt, sollte sich über Wege als Model nach London oder als Model nach New York informieren. Die Big 4 Fashion Weeks sind das Ziel vieler — aber der Weg dahin beginnt genau hier: vor einer Kamera, im Studio, mit echtem Feedback.

Was Ella, Artur und San Diego aus diesem Shooting mitnehmen, ist mehr als ein Ordner voller Bilder. Sie mitnehmen die Erfahrung, unter professionellen Bedingungen gearbeitet zu haben. Das ist ein Fundament — kein Abschluss. Wer den nächsten Schritt gehen will, sollte sich direkt jetzt bewerben und den eigenen Weg starten.

Häufige Fragen zum New-Face-Shooting

Wie lange dauert ein New-Face-Shooting bei einer Modelagentur?

Ein typisches New-Face-Shooting dauert zwischen drei und fünf Stunden. Darin enthalten sind Briefing, Make-up, mehrere Shooting-Blöcke und eine erste Bildauswahl. Wer sich gut vorbereitet, nutzt diese Zeit optimal — deshalb ist eine sorgfältige Vorbereitung auf das Casting so wichtig.

Muss ich für das Portfolio-Shooting bei einer Modelagentur bezahlen?

Bei einer seriösen Agentur: Nein. Wer nach einer Modelagentur ohne Gebühren sucht, liegt richtig — professionelle Agenturen finanzieren sich über Provisionen aus Buchungen, nicht über Vorauszahlungen von Models. Vorsicht ist bei Agenturen geboten, die Shootings als kostenpflichtige Pflichtleistung verkaufen.

Welche Voraussetzungen brauche ich für ein New-Face-Shooting?

Die Anforderungen variieren je nach Agentur und Segment. Neben den klassischen Maßen und Voraussetzungen zählen vor allem Natürlichkeit, Lernbereitschaft und ein gepflegtes Erscheinungsbild. Es gibt auch Modelagenturen ohne Mindestgröße, die gezielt Vielfalt fördern.

Was passiert nach dem Shooting mit den Bildern?

Die besten Aufnahmen werden professionell bearbeitet und in das Portfolio des Models integriert. Sie fließen in die Composite Card ein und werden an potenzielle Kunden weitergeleitet. Bei internationalen Ambitionen — etwa für die New York Fashion Week oder die Paris Fashion Week — sind starke Portfolio-Bilder die wichtigste Eintrittskarte überhaupt.