Curvy Models! Das Interview mit Oliver Rudolph im FIV Magazine #backstage
Ein Magazin-Interview, das hinter die Kulissen blickt — und dabei mehr über die Realität des Curvy-Modelns verrät als jeder Ratgeber. Oliver Rudolph, Fotograf und Creative Arts Director bei CM Models, hat mit dem FIV Magazine offen über Castings, Körpernormen und die echten Chancen für Kurvenmodels gesprochen. Was er gesagt hat, sollte jede angehende Curvy Model kennen, bevor sie auch nur eine einzige Bewerbung abschickt.
Wer ist Oliver Rudolph — und warum zählt seine Meinung?
Oliver Rudolph ist nicht irgendein Fotograf, der gelegentlich Models ablickt. Als Creative Arts Director bei CM Models steuert er maßgeblich, welche Looks, welche Typen und welche Persönlichkeiten in Kampagnen überzeugen. Er entscheidet mit, wen eine Agentur aufnimmt — und wen nicht. Sein Blick auf das Thema Curvy ist deshalb kein journalistisches Meinungsstück, sondern ein Marktbericht aus erster Hand. Im FIV Magazine hat er gemeinsam mit Soraya Wanya klar gemacht: Die Nachfrage nach Curvy Model werden ist real, aber das Angebot an wirklich professionell aufgestellten Bewerberinnen ist noch immer dünn. Wer also jetzt konsequent an sich arbeitet, trifft auf deutlich weniger Konkurrenz als in klassischen Größen.
- Oliver Rudolph = Fotograf & Creative Arts Director CM
- Interview-Partnerin: Soraya Wanya (FIV Magazine)
- Thema: Realität des Curvy-Modelmarkts
- Kernaussage: Nachfrage hoch, Profis rar
Was das Interview über Curvy Casting wirklich verrät
Maße sind nicht alles — Präsenz ist Pflicht
Rudolph betont im Interview einen Punkt, den viele Bewerberinnen unterschätzen: Konfektionsgröße allein öffnet keine Türen. Wer als Curvy Model arbeiten will, braucht dieselbe Bühnenpräsenz, dasselbe Körperbewusstsein und dieselbe professionelle Haltung wie jedes andere Model. Der Unterschied liegt nicht in den Maßen, sondern darin, wie eine Person ihren Körper trägt und kommuniziert. Wer sich für die Casting bei CM Models vorbereitet, sollte sich fragen: Strahle ich Selbstsicherheit aus — oder hoffe ich nur, dass meine Konfektionsgröße für sich spricht?
- Körperbewusstsein entscheidet über Casting-Erfolg
- Haltung & Ausstrahlung wichtiger als Konfektionsgröße
- Vorbereitung: Castingformat kennen und üben
Casting vorbereiten: Was Profis anders machen
Im Interview wird deutlich, dass die meisten Absagen nicht wegen Maßen kommen, sondern wegen mangelnder Vorbereitung. Ein professionelles Casting vorbereiten bedeutet konkret: saubere Kompositionen, neutrale Kleidung, die die Körperlinie zeigt, und eine Modelmappe für Casting, die aktuelle und typgerechte Fotos enthält. Keine Filter, keine Heavy-Bearbeitung. Wer mit übertrieben bearbeiteten Bildern ins Casting kommt, verspielt sofort Vertrauen — Rudolph ist da unmissverständlich.
„Wir suchen Persönlichkeit, die durch den Bildschirm springt. Maße können passen — aber wenn da keine Energie ist, nützt das alles nichts.“ — Oliver Rudolph, Creative Arts Director CM Models, im FIV Magazine
Curvy Modeln in der Praxis: Märkte, Chancen, Realitäten
Wo Curvy Models wirklich gebucht werden
Der Markt ist spezifisch — und das ist gut so. Curvy Models dominieren in den Bereichen Lingerie, Swimwear, Plus-Size-Fashion und zunehmend auch in Lifestyle- und Werbekampagnen. Wer in diesen Segmenten arbeiten will, profitiert von einer Modelagentur Berlin mit ausgeprägten Verbindungen zu Modehäusern und E-Commerce-Brands, aber auch von Standorten wie der Modelagentur Hamburg oder dem Zugang zu internationalem Business über Model werden Frankfurt. Wer groß denken will, schaut Richtung Model werden in London oder Model werden in New York — beides Märkte, in denen Curvy seit Jahren ernsthaft investiert wird. Wer international tätig sein möchte, sollte sich auch mit dem Thema Modeln im Ausland auseinandersetzen.
- Stärkstes Segment: Lingerie, Swimwear, Lifestyle
- E-Commerce bucht Curvy am häufigsten
- International: London & New York führend
- Deutschland: Berlin, Hamburg, Frankfurt aktiv
Fashion Week und Curvy: Wann ist die Bühne bereit?
Rudolph spricht im Interview auch über die große Mode-Bühne. Laufsteg-Auftritte für Curvy Models nehmen zu, aber es sind noch nicht alle Häuser so weit. Wer Runway anstrebt, sollte die Big 4 Fashion Weeks kennen: Die Mailand Fashion Week Termine, die Paris Fashion Week Termine, die London Fashion Week Termine und die New York Fashion Week Termine sind die Gradmesser, wer im Segment ernst genommen wird. Lokal ist die Fashion Week Berlin ein guter Einstieg — mit weniger Einstiegshürde, aber echter Reichweite. Laufsteg und Catwalk Tipps sind Pflichtlektüre, bevor du dich auf Runway-Castings bewirbst.
Agentur, Geld und Seriosität: Was du vor der Bewerbung wissen musst
Warnsignale erkennen — bevor es teuer wird
Das Interview streift auch das Thema Seriosität. Rudolph ist klar: Eine gute Agentur verlangt keine Vorabgebühren. Wer wissen will, ob eine Agentur seriös ist, sollte sich die Frage stellen: Verlangen die Geld, bevor ich auch nur einen einzigen Job gemacht habe? Die Antwort darauf findest du in unseren Guides zu seriöse Modelagentur, Modelagentur Geld bezahlen? und Modelagentur ohne Gebühren. Wer sich zusätzlich absichern will, findet mit dem Überblick der Top 10 Modelagenturen einen guten Orientierungsrahmen.
- Keine Vorabgebühren = Grundprinzip seriöser Agenturen
- Verdienst erst nach erfolgten Jobs
- Transparente Vertragsstruktur prüfen
Verdienst und Nebenberuf: Was realistisch ist
Curvy Modeln bringt echtes Geld — aber nicht sofort und nicht passiv. Was verdient ein Model? hängt stark vom Segment, der Agentur und der Buchungsfrequenz ab. Besonders für Einsteigerinnen ist Modeln nebenberuflich der realistische Weg: erst Jobs sammeln, Reputation aufbauen, dann skalieren. Das gilt für Curvy genauso wie für andere Segmente.
Vergleich: Klassisches Modeln vs. Curvy Modeln
| Kriterium | Klassisches Modeln | Curvy Modeln |
|---|---|---|
| Mindestgröße | 174–180 cm (Editorial) | Oft ab 165 cm möglich |
| Konfektionsgröße | 32–36 (Editorial) | 40–52 (Kernmarkt) |
| Hauptmarkt | Editorial, Laufsteg | E-Commerce, Lingerie, Lifestyle |
| Wettbewerb | Extrem hoch | Wachsend, aber geringer |
| Internationale Chancen | Paris, Mailand, New York | London, New York führend |
| Einstiegshürde Agentur | Sehr hoch | Mittel — Nachfrage steigt |
So bewirbst du dich jetzt richtig bei CM Models
Oliver Rudolphs Interview endet mit einer eindeutigen Botschaft: Wer als Curvy Model arbeiten will, soll sich bewerben — aber vorbereitet. Lerne die Voraussetzungen Model werden, verstehe die konkreten Model werden Schritte und kenn die relevanten Model Maße und Voraussetzungen für dein Segment. Wenn du unsicher bist, ob deine Größe passt, hilft der Guide zu Mindestgröße Modelagentur — und für Curvy spezifisch der Überblick zu Model werden große Größen sowie Modelagentur ohne Mindestgröße. Bevor du dich an eine Agentur wendest, lohnt sich auch der Leitfaden zum Modelagentur anschreiben.
Checkliste: Vor der Bewerbung als Curvy Model
- ☐ Aktuelle, unbearbeitete Fotos erstellt
- ☐ Maße korrekt und ehrlich angegeben
- ☐ Modelmappe auf Curvy-Segment ausgerichtet
- ☐ Casting-Format recherchiert und geübt
- ☐ Agentur auf Seriosität geprüft
- ☐ Keine Vorabgebühren akzeptiert
- ☐ Bewerbung bei CM Models eingereicht
Wenn alle Punkte abgehakt sind, ist der nächste Schritt klar: Jetzt bewerben — und zeigen, was du kannst.
Häufige Fragen rund um das Interview und Curvy Modeln
Was sind die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Oliver-Rudolph-Interview?
Rudolph macht drei Dinge unmissverständlich klar: Erstens entscheidet Ausstrahlung vor Konfektionsgröße. Zweitens ist der Markt für Curvy Models real gewachsen, aber professionell aufgestellte Bewerberinnen sind noch rar. Drittens: Wer unbearbeitete Fotos und echte Persönlichkeit mitbringt, hat einen messbaren Vorteil gegenüber dem Durchschnitt der Einsendungen.
Welche Konfektionsgröße brauche ich als Curvy Model bei CM?
Der Kernmarkt beginnt ab Größe 40 und geht bis 52. Entscheidender als die exakte Größe ist eine proportionale, gepflegte Erscheinung und die Fähigkeit, Kleidung überzeugend zu präsentieren. CM arbeitet ohne starre Ausschlussgrenzen — Körperhaltung und Professionalität wiegen mehr als ein spezifischer Zentimeterwert.
Brauche ich als Curvy Model teure Profi-Fotos für die Bewerbung?
Nein. Gute Tageslicht-Aufnahmen in eng anliegender, einfarbiger Kleidung reichen für eine Erstbewerbung vollständig aus. Wichtig ist: keine Filter, keine Heavy-Retusche, ein klares Gesichtsfoto und mindestens eine Ganzkörperaufnahme. Wer Geld für ein Shooting ausgibt, bevor er eine Agentur hat, riskiert, Fotos im falschen Stil zu produzieren.
Wie lange dauert es, als Curvy Model erste Jobs zu bekommen?
Realistisch sind drei bis sechs Monate vom Agenturvertrag bis zum ersten bezahlten Job — vorausgesetzt, Mappe und Präsenz stimmen. E-Commerce-Jobs kommen schneller als Editorial-Aufträge. Wer nebenberuflich einsteigt und konsequent verfügbar ist, erreicht eine stabile Buchungsfrequenz in der Regel nach spätestens zwölf Monaten.










