Curved Models: Plus Size Model für Fashion & Werbung

Kurvig, selbstbewusst und gefragter denn je: Curved Models verändern die Modewelt von Grund auf. Wer denkt, dass Modeln nur für Kleidergröße 34 ist, liegt längst falsch. Die durchschnittliche Frau in Deutschland trägt Konfektionsgröße 44 – und genau diese Realität hat die Werbebranche erkannt. Von großen Modehäusern über internationale Kampagnen bis hin zu deutschen Online-Shops: Kurvige Models sind überall, und die Nachfrage steigt rasant. Wer als Curvy Model werden möchte, findet heute mehr Türen offen als je zuvor.

Was sind Curved Models und warum sind sie so gefragt?

Der Begriff Curved Model oder Plus Size Model bezeichnet Models, die Konfektionsgrößen ab 40/42 tragen. In der Industrie spricht man häufig auch von „Curvy Models“ – ein Begriff, der Körperfülle positiv besetzt und Stärke ausstrahlt. Doch warum boomt dieser Bereich gerade so stark?

Ganz einfach: Konsumentinnen wollen sich in der Werbung wiedererkennen. Studien aus der Konsumpsychologie belegen, dass Kaufentscheidungen massiv davon abhängen, ob sich Zielgruppen mit den dargestellten Models identifizieren können. Wer als Größe-46-Kundin ein Kleid kaufen möchte, kauft lieber, wenn sie sieht, wie dieses Kleid an einer Frau mit ähnlicher Figur sitzt. Marken wie ASOS, Zalando oder H&M haben das verstanden und besetzen ihre Kampagnen zunehmend divers. Wer sich über Model werden in großen Größen informieren möchte, findet heute ein deutlich breiteres Angebot an Agenturen und Buchungen.

Curved vs. Classic: Die wichtigsten Unterschiede

Curved Models arbeiten in denselben Bereichen wie klassische Models – von der Laufstegpräsentation über Lookbooks bis zum TV-Spot – jedoch mit spezifischen Anforderungen. Während bei klassischen Editorial-Models oft strikte Maßvorgaben gelten, liegt der Fokus bei Curved Models stärker auf Ausstrahlung, Bewegungsfluss und der Fähigkeit, Mode glaubwürdig zu präsentieren. Wer mehr über allgemeine Model Maße und Voraussetzungen erfahren möchte, sollte sich die Übersicht dazu ansehen.

Merkmal Classic Model Curved / Plus Size Model
Konfektionsgröße 32–36 40–54+
Mindestgröße typisch 174 cm+ 168 cm+ (flexibel)
Hauptmarkt High Fashion, Laufsteg E-Commerce, Werbung, TV
Nachfragewachstum stabil stark wachsend
Körpergefühl im Fokus weniger betont zentral für den Job
Agenturoptionen viele zunehmend viele

Voraussetzungen: Was ein Curved Model wirklich mitbringen muss

Anders als viele vermuten, dreht sich bei Curved Models nicht alles nur um die Konfektionsgröße. Wer die Voraussetzungen Model werden kennenlernen möchte, stellt schnell fest: Persönlichkeit, Körperbewusstsein und Professionalität stehen ganz oben auf der Liste.

Körperliche Grundvoraussetzungen

Die meisten Agenturen, die sich auf Curved Models spezialisiert haben, arbeiten mit einer Modelagentur ohne Mindestgröße oder legen deutlich flexiblere Maßstäbe an. Dennoch gelten folgende Richtwerte als Orientierung:

  • Körpergröße: ab ca. 168 cm für Fashion
  • Konfektionsgröße: 40 bis 54+
  • Gleichmäßige Proportionen
  • Gepflegtes Erscheinungsbild
  • Natürliche, ausdrucksstarke Ausstrahlung

Wer sich fragt, ob eine bestimmte Mindestgröße Modelagentur wirklich zwingend ist, findet in der Curved-Welt die erfreuliche Antwort: deutlich seltener als im klassischen Segment.

Soft Skills und mentale Stärke

Curved Models begegnen auf dem Arbeitsmarkt manchmal noch Vorurteilen – wer damit souverän umgeht, hat einen entscheidenden Vorteil. Gefragt sind:

  • Selbstbewusstsein vor der Kamera
  • Körpersprachliche Ausdrucksstärke
  • Flexibilität und Teamfähigkeit
  • Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit
  • Bereitschaft zu Reisen und Shootings

„Das Beste an Curved Models ist ihre Authentizität. Kunden buchen sie nicht trotz ihrer Kurven – sondern genau wegen dieser Natürlichkeit, die beim Endkonsumenten Vertrauen schafft.“
— Agentur-Scout, CM Models

So wirst du Curved Model: Der Weg von der Bewerbung zum Booking

Der Einstieg in die Modelwelt ist strukturierter als viele denken. Wer die Model werden Schritte kennt, spart Zeit und vermeidet typische Anfängerfehler. Bei CM Models läuft der Prozess in klar definierten Etappen ab.

Schritt 1 – Die Bewerbung

Der erste Schritt ist eine professionelle Online-Bewerbung. Wichtig: Keine überbearbeiteten Fotos, keine Filter. Castingverantwortliche wollen echte Personen sehen, nicht perfekt retuschierte Kunstfiguren. Ein natürliches Lächeln und gutes Licht reichen für den Einstieg völlig aus. Wer sich über das Casting bei CM Models informieren möchte, findet dort alle Details zum Ablauf.

Schritt 2 – Das Casting vorbereiten

Wer zum Casting eingeladen wird, sollte sich gut vorbereiten. Kleider, die die eigene Silhouette betonen, ein frisches Makeup und eine entspannte Haltung machen den Unterschied. Ausführliche Tipps zum Casting vorbereiten helfen dabei, den ersten Eindruck zu maximieren. Ebenfalls hilfreich ist eine gut aufgebaute Modelmappe für Casting, die erste Aufnahmen und Basisdaten übersichtlich präsentiert.

Schritt 3 – Agentur und Vertrag

Eine seriöse Modelagentur verlangt keine Vorabgebühren. Punkt. Wer sich fragt, ob eine Modelagentur Geld bezahlen lässt, sollte das als Warnsignal werten. Seriöse Agenturen – erkennbar an Transparenz, klaren Vertragsbedingungen und echten Buchungsreferenzen – verdienen nur dann, wenn das Model verdient. Infos dazu gibt es unter Modelagentur ohne Gebühren und seriöse Modelagentur.

Einsatzgebiete: Wo arbeiten Curved Models?

Die Bandbreite der Buchungen für Curved Models ist enorm. Wer Modeln nebenberuflich starten möchte, findet im Curved-Segment besonders viele Möglichkeiten für flexible Buchungen.

Fashion und E-Commerce

Der größte Markt liegt im E-Commerce. Online-Shops brauchen für jede Produktkategorie passende Models – und das in großem Volumen. Von Bademode über Dessous bis zu Businesskleidung: Curved Models werden für alle Genres gebucht. Wer sich bei einer Modelagentur Berlin, einer Modelagentur Hamburg oder bei Model werden Frankfurt bewirbt, findet im E-Commerce-Bereich besonders viele regionale Buchungen.

Werbung, TV und Film

Auch in TV-Spots, Imagefilmen und Printanzeigen sind Curved Models heute selbstverständlich. Marken aus dem Lebensmittel-, Kosmetik- und Modebereich setzen bewusst auf diverse Besetzungen, weil sie wissen: Diversität verkauft. Wer internationale Ambitionen hat, sollte sich über Model werden in London oder Model werden in New York informieren – beide Städte gelten als weltweit führend im Curved-Segment.

Fashion Weeks und Laufsteg

Ja, auch auf dem Laufsteg! Immer mehr Designer setzen bei ihren Shows auf kurvige Silhouetten. Wer Laufsteg und Catwalk Tipps sucht, sollte sich parallel über die wichtigsten Termine informieren: Die New York Fashion Week Termine, die Paris Fashion Week Termine, die Mailand Fashion Week Termine und die London Fashion Week Termine sind die globalen Highlights. Auch national sind Events wie die Fashion Week Berlin wichtige Plattformen. Wer die Gesamtübersicht sucht: Die Big 4 Fashion Weeks erklärt alle vier Events kompakt.

Deine Checkliste: Bereit für die Bewerbung?

Bevor du dich bei einer Agentur bewirbst, gehe diese Punkte durch. Wer alle abhaken kann, ist bestens vorbereitet:

  • ☐ Natürliche Fotos (kein Filter) vorbereitet
  • ☐ Maße (Größe, Gewicht, Kleidermaß) notiert
  • ☐ Kurzes persönliches Anschreiben verfasst
  • ☐ Verfügbarkeit und Flexibilität geprüft
  • ☐ Informationen über seriöse Agenturen eingeholt
  • ☐ Casting-Outfit ausgewählt
  • ☐ Fragen für das Casting-Gespräch notiert
  • ☐ Bewerbung über das offizielle Formular abgeschickt

Wer wissen möchte, wie man eine Modelagentur anschreiben soll, findet dort konkrete Formulierungshilfen. Und wer einen Überblick über den Markt sucht: Die Top 10 Modelagenturen gibt einen guten Einstieg in die Agenturlandschaft. Welche Modegestalter besonders auf Curved Models setzen, zeigt ein Blick auf Deutsche Modedesigner.

Häufige Fragen zu Curved Models

Wie viel verdient ein Curved Model?

Das Einkommen variiert stark je nach Erfahrung, Agentur und Auftragsart. E-Commerce-Shootings werden oft nach Tagessatz abgerechnet, TV-Werbung deutlich höher. Wer mehr wissen möchte, findet unter Was verdient ein Model? eine detaillierte Aufschlüsselung mit realistischen Zahlen für verschiedene Buchungstypen.

Welche Größe muss ich als Curved Model haben?

Es gibt keine einheitliche Vorschrift. Die meisten Agenturen im Curved-Segment arbeiten mit Models ab Konfektionsgröße 40/42. Für Fashion-Shootings und Laufsteg wird oft eine Mindestgröße von 168 cm empfohlen, für E-Commerce und Werbung ist die Spanne deutlich breiter. Ausführliche Infos findest du unter Model werden in großen Größen.

Kann ich Curved Model werden, ohne Erfahrung zu haben?

Ja – und das ist keine Ausnahme, sondern die Regel. Die meisten erfolgreichen Curved Models starten ohne Vorerfahrung. Entscheidend sind Ausstrahlung, Lernbereitschaft und der Mut, sich zu bewerben. Das Casting bei CM Models ist explizit auch für Einsteigerinnen offen. Jetzt bewerben und den ersten Schritt machen.

Ist modeln als Curved Model auch nebenberuflich möglich?

Absolut. Viele Curved Models arbeiten parallel zu Studium oder Beruf. Besonders E-Commerce-Shootings und regionale Werbeproduktionen lassen sich gut mit einem festen Tagesplan kombinieren. Alles Wichtige dazu erklärt der Artikel Modeln nebenberuflich.