#MBFW2019 – Lena Hoschek auf der Berliner Fashion Week 2019

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Wer Lena Hoschek noch nie live erlebt hat, hat die Berliner Fashion Week noch nicht wirklich erlebt. Die österreichische Designerin ist seit Jahren eine feste Institution auf dem Berliner Laufsteg — und ihr Auftritt bei der Fashion Week Berlin 2019 war wieder einmal ein Beweis dafür, dass Mode dann am stärksten ist, wenn sie eine klare Handschrift trägt. Keine generische Trendanpassung, keine halben Sachen: Hoschek lieferte eine Herbst/Winter-Kollektion, die im Gedächtnis bleibt — und das aus gutem Grund.

Lena Hoschek H/W 2019: Mode mit Haltung und Humor

„Mode mit Humor“ — das klingt nach Leichtigkeit, ist aber handwerklich alles andere als einfach. Lena Hoschek schafft genau das, woran viele Designerkollegen scheitern: Sie erschafft Looks, die gleichzeitig theatralisch und tragbar sind. Die Herbst/Winter-Kollektion 2019 zeigte dieses Prinzip auf der Spitze. Kräftige Farben — tiefe Bordeauxtöne, Nachtblau, warmes Senfgelb — trafen auf Muster, die man sonst eher in Vintageschränken der 1950er-Jahre vermutet. Das war kein Retro-Kitsch. Das war eine durchdachte Referenz an Weiblichkeit, Selbstbewusstsein und europäische Schneiderkunst.

Was bei dieser Show sofort auffiel: die Präzision der Silhouetten. Taillierte Mäntel mit übertriebenen Schultern, ausgestellte Röcke, die exakt bis zum richtigen Punkt schwingen — das ist kein Zufall, das ist das Ergebnis von jahrelanger Handwerksarbeit. Hoschek arbeitet mit einem Team, das Schnittführung noch als Kunstform versteht. Wer als Laufsteg-Model in einer solchen Kollektion arbeitet, trägt Verantwortung: Ein falscher Schritt, eine zu enge Armbewegung, und der Stoff verliert seine Wirkung.

Das Publikum im Berliner Showroom spürte das — und reagierte entsprechend. Standing Ovations sind bei Fashion Weeks selten spontan, hier wirkten sie es.

Was die Show über heutige Modeschauen verrät

Die Berliner Fashion Week ist nicht Paris, nicht Mailand — und das ist keine Schwäche, sondern ihre Stärke. Wer die Big 4 Fashion Weeks kennt, weiß: Berlin spielt eine andere Rolle. Hier entstehen keine Mega-Budgetshows mit 50 internationalen Supermodels. Hier passiert etwas Interessanteres — Designer mit echter Vision bekommen einen Raum, der ihnen gehört. Lena Hoschek ist das perfekte Beispiel dafür.

Was viele nicht wissen: Der Cast bei einer solchen Show ist nicht zufällig. Agenturen aus Berlin, Hamburg und Frankfurt pitchen ihre Models Wochen im Voraus. Der Styling-Ansatz, die Körperproportionen, das Gangbild — all das wird auf die Kollektion zugeschnitten. Models, die auf Lena Hoscheks Laufsteg laufen wollen, brauchen mehr als Maße. Sie brauchen Präsenz, Timing und das Verständnis dafür, dass die Kleidung die Hauptrolle spielt — nicht sie.

„Eine gute Kollektion trägt das Model — aber ein gutes Model trägt die Kollektion erst zum Leben.“ — Beobachtung vom Casting-Floor, MBFW Berlin 2019

Genau das machte die Hoschek-Show 2019 so sehenswert: Die Models auf dem Laufsteg wussten, was sie taten. Selbstbewusste Haltung, kontrollierte Energie, kein übertriebenes Posieren. Wer als angehende Nachwuchskraft wissen will, wie professionelles Runway-Walking aussieht, hätte hier eine Masterclass bekommen.

Was angehende Models von dieser Show lernen können

Fashion Weeks sind für viele angehende Models abstrakt — schöne Bilder auf Instagram, aber kein greifbarer Bezug zur eigenen Karriere. Das ist ein Fehler. Wer die Shows verfolgt — ob live oder als Stream — versteht, welche Körpersprache, welche Energie und welche Typik gefragt ist. Hoscheks Kollektion 2019 macht deutlich: Es gibt keinen Einheitslook für den Laufsteg.

Die Models der Show hatten unterschiedliche Gesichtstypen, unterschiedliche Gangarten, aber alle eins gemeinsam: Kontrolle. Wer jetzt überlegt, ob das eigene Profil für eine Modelagentur Berlin infrage kommt, sollte sich genau diese Shows ansehen und realistisch fragen: Passe ich in diese Welt — und wenn ja, in welchem Segment?

Denn das ist die unbequeme Wahrheit, die in der Branche jeder weiß, aber kaum jemand laut sagt: Nicht jeder Look passt auf jeden Laufsteg. Eine Hoschek-Show verlangt andere Typen als eine Show für Streetwear-Brands. Model-Maße und Voraussetzungen sind der Startpunkt — aber Typgerechigkeit entscheidet, welche Jobs wirklich möglich sind. Agenturen, die das nicht klar kommunizieren, tun ihren Models keinen Gefallen.

Wer sich fragt, ob die eigenen Voraussetzungen reichen, sollte konkret werden: Voraussetzungen Model werden ist kein Mysterium — es gibt klare Parameter. Aber wer sich von einer einzelnen Anforderung nicht erfüllt sieht, sollte nicht aufgeben. Der Markt für Curvy Models und für Typen jenseits klassischer Runway-Maße wächst — und zwar nicht als PR-Versprechen, sondern als echte Buchungsrealität.

Lena Hoschek und die Zukunft des deutschen Designs

In einer Branche, in der Fast Fashion den Takt vorgibt und Designerkollektionen immer kurzlebiger werden, ist Hoschek ein Gegenentwurf. Ihre Stücke sind nicht saisonal im schlechten Sinne — sie tragen eine DNA, die sich von Jahr zu Jahr fortschreibt. Die H/W-Kollektion 2019 knüpfte an Codes an, die Fans der Marke sofort erkannten: die Liebe zur Weiblichkeit ohne Entschuldigung, der Mut zur Farbe, die Ironie als Stilmittel.

Unter den deutschen Modedesignern — wobei Hoschek Österreicherin ist, aber längst zur Berlin-Fashion-Week-Stammbesetzung gehört — nimmt sie eine Sonderrolle ein: Sie macht keine Kompromisse für den Mainstream, und trotzdem füllt sie Showrooms. Das ist kein Zufall. Das ist das Ergebnis einer klaren Markenidentität, die sich über Jahre aufgebaut hat.

Für Models bedeutet das: Wer mit Hoschek arbeitet, muss die Ästhetik verstehen und leben können. Nicht jedes Model kann jeden Designer. Das ist keine Kritik — das ist die Mechanik der Branche. Genau deshalb ist eine gute Modelmappe fürs Casting so entscheidend: Sie zeigt nicht nur, wie jemand aussieht, sondern ob er oder sie in verschiedenen kreativen Welten funktioniert.

Berlin als Sprungbrett — was die Fashion Week für Newcomer bedeutet

Viele unterschätzen, was die Berliner Fashion Week für Nachwuchsmodels bedeutet. Hier buchen keine Chanel-Casting-Directors — aber hier entstehen Verbindungen, die Karrieren starten. Kleine Agenturen, Redakteure von Nischenmagazinen, aufstrebende Fotografen: Das Netzwerk, das sich rund um Events wie die Hoschek-Show bildet, ist real und wertvoll.

Wer sich gerade bewirbt oder kurz davor steht, sollte wissen: Ein Casting bei CM Models ist kein Ausschlussverfahren, sondern ein Gespräch darüber, wohin eine Karriere gehen kann. Die Fashion Week Berlin zeigt jedes Jahr neu, wie vielfältig diese Richtungen sein können. Wer sich vorbereiten will, findet bei uns alles zu den Schritten Model werden — konkret, ohne Beschönigung.

Die Hoschek-Show 2019 war mehr als eine schöne Kollektion. Sie war eine Erinnerung daran, warum Berlin auf der internationalen Modekarte bleibt — und warum es sich lohnt, genau hinzuschauen, wenn die richtige Designerin die Bühne betritt.

Kann man als Newcomer-Model bei der Berliner Fashion Week laufen?

Ja — aber selten ohne Agenturvertretung. Designer wie Lena Hoschek casten fast ausschließlich über Agenturen. Als Newcomer bedeutet das: Erst Agentur sichern, dann Castings. Direkte Bewerbungen auf Fashion-Week-Shows werden in der Regel nicht berücksichtigt. Der realistische Weg ist, sich bei einer Modelagentur Berlin zu bewerben, ein professionelles Portfolio aufzubauen und über erste kleinere Jobs sichtbar zu werden.

Welche Maße brauche ich für einen Auftritt bei einer Show wie Hoschek?

Hoschek ist bekannt dafür, nicht ausschließlich klassische Runway-Maße zu casten — die Kollektion lebt von Persönlichkeit und Körperspräsenz. Dennoch gilt: Für den Standard-Runway-Cast liegen die Anforderungen typischerweise bei 174–181 cm Körpergröße für Frauen. Wer darunter liegt, kann sich trotzdem auf Showroom-Presentationen oder Kampagnen-Jobs bewerben. Genauere Infos bieten unsere Seiten zu Mindestgröße Modelagentur und Modelagentur ohne Mindestgröße.

Lohnt es sich, die Berliner Fashion Week als Besucher zu nutzen, um Kontakte zu knüpfen?

Ja — aber mit Strategie. Wer einfach nur zur Show geht und hofft, entdeckt zu werden, verliert Zeit. Sinnvoll ist: Aftershows, Showrooms und Side-Events besuchen, wo tatsächlich Gespräche stattfinden. Mitgebrachte Compositekarten und ein klares Auftreten sind Pflicht. Wer noch keine Karte hat, sollte vorher eine Modelmappe fürs Casting zusammenstellen.

Was verdient ein Model, das auf einer Fashion Week Show läuft?

Die Spanne ist größer als die meisten denken: Für eine lokale Berlin-Show ohne internationale Reichweite liegen die Gagen für Newcomer oft zwischen 150 und 500 Euro — manchmal auch nur Kleidung als Honorar. Etablierte Models mit Agenturvertrag und Track Record können für eine einzelne Runway-Show 1.000 bis 3.000 Euro erreichen. Internationale Shows bei den Big 4 liegen deutlich höher. Alle Details dazu, was realistisch ist, findest du unter Was verdient ein Model?

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